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INIK Thun 24.11.18 und Olten 25.11.18

Olten – 25.11.2018 – Uraufführung INIK – zeitgenössisch vertonte Vernissage (ausgestellte Bilder und Videoprojektion des CH Kunst-Sprayers “Noiré” – Vernisage mit moderner Musik – Projektchor Olten / Michaela Gurten / Jean – Jacques Schmid / Noiré.
Olten – 25.11.2018 – Uraufführung INIK – zeitgenössisch vertonte Vernissage (ausgestellte Bilder und Videoprojektion des CH Kunst-Sprayers “Noiré” – Vernisage mit moderner Musik – Projektchor Olten / Michaela Gurten / Jean – Jacques Schmid / Noiré.
Oberbuchsiten – 25.11.2018 – Uraufführung INIK – zeitgenössisch vertonte Vernissage (ausgestellte Bilder und Videoprojektion des CH Kunst-Sprayers “Noiré” – Vernisage mit modrner Musik – Projektchor Olten / Michaela Gurten / Jean – Jacques Schmid / Noiré.
Olten – 25.11.2018 – Uraufführung INIK – zeitgenössisch vertonte Vernissage (ausgestellte Bilder und Videoprojektion des CH Kunst-Sprayers “Noiré” – Vernisage mit moderner Musik – Projektchor Olten / Michaela Gurten / Jean – Jacques Schmid / Noiré.

Bericht des Oltner Tagblatts vom Dienstag, 27. November 2018

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Härlig är jorden – Lieder aus dem Norden – 2. März 2018

Lieder und Instrumentalstücke: Morgenstimmung (Edvard Grieg), Wir sind Blumen (Georg Riedel), Du skal plante et trae (Per Nogard), Värmlandsvisan (Schwedisches Volkslied, arr. B. Sluyterman), El Hambo (Jaakko Mäntyjärvi), Skandinavische Instrumentalstücke, Northern Lights (Ola Gijeilo), Olav Trygvason, 3. Szene (Edvard Grieg), Uti var hage (Schwedische Volksweise). Mit einer Geschichte aus dem Norden, vorgetragen von Beatrice Temperli, Moderation Denise Bosshart

Fotos von Wolfgang von Arx

 

Irishmusik: Zwei Konzerte mit irischer Musik 26. August und 9. September 2017

Unter der Leitung von Michaela Gurten sang der Projektchor auf der Neubechburg und im Kino Lichtspiele Olten eine Reihe von stimmungs- bis gefühlsvollen irischen Liedern. Die Band Crónán sorgte für den unvergesslichen irischen Sound, vor allem auch mit ihren instrumentalen Einlagen.

Liste der Musikstücke: Marie’s Wedding, Paddy’s Green Shamrock Shore, May it be, Whiskey in the jar, Highland Cathedral, Dirty old town,  Into the west, Orinoco Flow, If I ever leave this world alive, Ardkeen.

Irishmusik – 26. August 2017 Neubechburg

Fotos von Hanspeter Roos. Besten Dank!
Die komplette Fotosammlung findest du auf https://www.picdrop.de/hanspeterroos/Bechburg+Irish+Folk Passwort: Flo

Kirchenkonzert mit der Musikgesellschaft Obergösgen

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Chorleiterin Projektchor Michaela Gurten (links) und Dirigentin der Musikgesellschaft Obergösgen Rita Ékes

27. November 2016 Kirche Obergösgen

Fotos finden Sie auf der Website der Musikgesellschaft Obergösgen
https://www.mgobergoesgen.ch/fotos-upload-8-12-16/

Der Projektchor sang mit der Musikgesellschaft Conquest of Paradise (Vangelis), Hymne à la Liberté (Thierry Deleruyelle), Zünd’ heute eine Kerze an (Erwin Jahreis), O Holy Night (Mac Huff), He Is Born (Dan Burgess), Hallelujah (Leonard Cohen).

Wir danken der Musikgesellschaft Obergösgen und ihrer Dirigentin Rita Ékes für den tollen Abend!

      Hallelujah - Leonard Cohen

Halleluja (Aufnahme Beat Kieffer)

Moviesongs in Concert 7./11. Mai 2016 Kino Lichtspiele Olten

Mitwirkende:

Michaela Gurten Gesamtleitung – Featuring Quartett Rolf Richner: Drums Rolf Richner, Sax Heinz Fischer, E-Bass Christian Bachmann, E-Piano Marcel Keckeis – Projektchor Olten

Unvergessliche Filmmusik instrumental und gesungen. Abendprogramm der beiden Aufführungen mit den gezeigten Filmplakaten (in der Reihenfolge der Darbietung):

Diashow von Markus Wyss

Bilder des Abends finden Sie in der Fotosammlung
Mo better Blues (instrumental) – Over the Rainbow – Que sera, sera – Moon River

All of me (instrumental) – What a feeling – Unchained Melody – Ain’t no Mountain high enough
Tequila (instrumental) – Watermelon Man (instrumental) – There you’ll be

May it be – Walk, don’t run (instrumental) – Fly with me (Lena’s Song) – Song of the lonely Mountain

  Skyfall (Titelsong)

Moviesongs – Aufführung 7. Mai 2016 Kino Lichtspiele

Fotos Roman Baumann

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Sternschnuppen Advent 2015

19. Dezember 2015 Kino Capitol

Projektchor unter der Leitung von Hansruedi von Arx

Das war wohl die weihnachtlichste aller Sternschnuppen, der 19. Kulturhappen: Der Projektchor Olten sang ausschliesslich Weihnachtslieder. Auch war das Kino sehr, sehr voll. Logisch, bei über 60 Sängerinnen und Sängern. (Quelle Facebook)

Bilder in der Fotosammlung

Anlässlich der 19. Sternschnuppe erfreut der Projektchor das Publikum im bis auf den letzten Platz gefüllten Kinosaal mit einem bunten Strauss von bekannten und weniger bekannten Advents- und Weihnachtsliedern, um auf die kommenden Festtage einzustimmen. Der Chor singt die Stücke A-Capella unter der Leitung von Hansruedi von Arx.

Zur Eröffnung ertönt das stimmungsvolle Lied Tochter Zion/Zions Daughter, komponiert von Georg Friedrich Händel. Es folgt das bekannte deutsche Weihnachtslied Maria durch den Dornwald ging aus dem 17. Jahrhundert. Darin sind die Schmerzen der Geburt mit einem Gang durch einen Dornenwald versinnbildlicht, eventuell auch das spätere Leiden von Jesus. Da hab’n die Dornen Rosen getragen verheisst das Leben des Kindes im Stall als den kommenden Erlöser. Rosen werden auch im wohl bekanntesten Weihnachtslied Es ist ein Ros entsprungen von Michael Praetorius besungen, das der Chor präzis und einfühlsam vorträgt.

Das nächste adventliche Stück Adventi enek hat der ungarische Komponist Zoltan Kodaly 1963 komponiert. Er hat das uralte lateinische Gedicht Veni, veni Emanuel, deutsch: Komm, komm Emanuel, vertont. Kommen sollen auch die Hirten, ja die ganze Menschheit, wenn so etwas Wunderbares im Stall zu Bethlehem geschieht.

Dann folgt das traditionelle Kommet ihr Hirten in einer ungewohnten Vertonung, das die Melodie in neuer Frische erleben lässt.

Wer träumt nicht von weissen Weihnachten, von einem verschneiten glitzernden Wald, einem zugefrorenen See… So wie’s aussieht, erfüllt sich dieser Wunsch dieses Jahr leider nicht. Nichts destotrotz zaubert der Chor das Publikum mit dem allseits bekannten Stück Leise rieselt der Schnee in die Winterwelt hinein. Dann kann es Weihnachten werden „Bald ist heilige Nacht, Chor der Engel erwacht“. Es folgt eines der bekanntesten französischen Weihnachtslieder Les anges dans nos campagnes. Wenn die Engel singen, dann ist es tatsächlich heilige Nacht geworden! Heilige Nacht, so heisst auch der Chorsatz von Johann Friedrich Reichhardt, einem Zeitgenossen Ludwigs van Beethoven.

Zum Schluss trägt der Projektchor einen Leckerbissen aus unserem eigenen Land vor. Dormi bel bambin ist ein liebliches und amüsantes Weihnachtslied, eigentlich mehr ein Wiegenlied aus dem Kanton Tessin. Nach einem begeisterten Applaus des Publikums entschliesst sich der Chorleiter Hansruedi von Arx, der mit hoher Kompetenz den Chor geleitet hat, zur fröhlichen Zugabe Go, tell it on the mountain. Damit ist das stimmungsvolle Adventskonzert Geschichte. (sl, cw)

Beethoven 9. Synfonie

Stadtorchester Olten, Leitung: André Froelicher

Frühlingskonzert Sonntag, 22. März 2015 17.00 Uhr Friedenskirche Olten mit dem Projektchor Olten, Leitung: Michaela Gurten

Stephanie Bühlmann, Sopran – Daphné Mosimann, Alt – Raimund Wiederkehr, Tenor – Patrick Oetterli, Bariton

Aufbruch in die Freiheit

“… that all men are created equal, that they are endowed by their Creator withcertain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.”, so steht es in der Präambel der amerikanischen Verfassung von 1776. Freiheit und das Streben nach Glück als Grund- und Menschenrecht, ganz im Sinne Beethovens. Vier Jahre vor der Französischen Revolution auf der Flucht geschrieben, ist Friedrich Schillers “An die Freude” schon früh von unzähligen Komponisten vertont worden,halb Gassenhauer, halb Volkslied. Schiller ist die dramatische Person seiner Zeit: arm und Not leidend, der Revolutionär seiner Stücke, getrieben von einem Gerechtigkeitswahn, der den Fürstentümern Deutschlands ihr Ende entgegenschreit. Auch die “Marseillaise” von Rouget de Lisle ist aus der damaligen Zeit. Sie beide sind Protestlieder, Arien des Aufbruchs in eine neue Gesellschaftsordnung. Der Chor gilt als Symbol für das Volk, für die Republik. Das Sinfonieorchester ist die  Volksversammlung, die Sinfonie eine Debatte, das Instrumentalsolo eine Rede. Mit Beethoven ist zum ersten Mal das Menschliche, das moralische Gesetz Hauptthema der Musik, dies anstelle eines reinenFormenspiels. Die 9. Sinfonie ist deshalb ein Schlüsselwerk: Beethoven erweitert die rein musikalischen Ausdrucksmittel der Grossform “Sinfonie” zu einem einmaligen Bekenntniswerk. Um seine humanistische Vision zu untermauern, interpretiert er Schillers  Gedicht ganz frei. Er stellt den Text nach eigenem Belieben um und lässt Verse,  die nach Trinklied klingen, einfach weg. Was übrig bleibt, ist Beethovens heroischer Appell für eine ideale Welt und menschlichere Gesellschaft. Nach einem dramatischen ersten Satz, der in düsterem d-Moll steht, und einem dämonischen Scherzo, entwirft der dritte, langsame Satz das Bild einer friedvollen (neuen) Welt. Das Finale kann in fünf Grossabschnitte unterteilt werden: die instrumentale Einleitung, die grosse fünfstrophige Liedform (“Freude schöner Götterfunken”), unisono (“Seid umschlungen Millionen!”) und “Sternenadagio”, die Doppelfuge sowie die Coda mit dem christlich freudigen Bekenntnis: “Brüder, überm Sternenzelt muß ein lieber Vater wohnen!” Der Satz kommt tonal nie zu einemHalt. Die Quinte, das Verhältnis 2:3, ist das Basisintervall schlechthin. Der Chor füllt die Leere des Anfangs mit Lebensgeist, Lebenssinn aus. Aus dem ungeordneten Kosmos der Klänge steigt das Thema des freien Menschen auf. Die Revolution der Form wird zur Revolution der Menschheit. “Alle Menschen werden Brüder”. Beethovens letzte und grösste Sinfonie vertont seine unerfüllte Suche nach Freiheit, Liebe und Glück. Eine internationale Hymne für Frieden und Völkerverständigung. Auch deshalb bleibt sie für alle Zeiten hochaktuell. fa

A Ceremony of Carols

Grafik: Thomas Wyss

Schon im Herbst 2013 hatte Michaela Gurten, die junge engagierte Chorleiterin des Oltner ProjektChors, mit den Vorbereitungsarbeiten zu einem nicht alltäglichen Weihnachtsprojekt begonnen.

Weil Michaela Gurten· ab Herbst 2014 eine längere Reise unternimmt, leitet seither Hansruedi von Arx die Herbst-Chorproben interimsweise sehr einfühlsam und präzise. Hansruedi von Arx ist Organist und Chorleiter und betreut immer wieder Ad-hoc-Chöre. Glücklicherweise konnte er für den ProjektChor einspringen.

Anspruchsvoll

Mit «Ceremony of Carols» von Benjamin Britten hat sich Michaela Gurten an ein sehr anspruchsvolles und herausforderndes Projekt gewagt. Ein klangvoller Zyklus von Liedern, begleitet von wunderschönen Harfenklängen, alles basierend auf altenglischen und lateinischen. Texten anonymer Dichter des 15. und 16. Jahrhunderts wurde minutiös einstudiert. Vorgängig zu den Proben hat Sybille Wyss, Rektorin der Kantonsschule Olten, die Chormitglieder des ProjektChores mit viel Engagement in die altenglische Sprache eingeführt.

Die «Ceremony of Carols» beginnt mit dem Einzug «Procession», einem gregorianischen Antiphon, und wird mit Liedern fortgesetzt, die die Weihnachtsgeschichte erzählen: «Wolcum Yole!», «There is no Rose», «That yongë child», «Balulalow», «As dew in Aprille», «This little Babe» und nach einem interludium für Soloharfe «In Freezing Winter Night», «Spring Carol», «Deo Gracias» sowie «Recession» (Auszug).

Die Faszination der «Carols» und die Herausforderung für den Chor ergeben sich aus dem Gegensatz von zarten, zerbrechlichen Passagen zu kraftvoll strahlenden Sätzen und dem Wechsel lyrischer Melodien mit heiteren oder bisweilen archaischen Tonfolgen. In jedem Fall gehört «A Ceremony of Carols» nicht zu der vor Weihnachten gewohnten musikalischen Kost.

Der «Kranz der Lobechöre» war zunächst für hohe Stimmen und Harfe konzipiert. Später ergänzte und veränderte Britten das Werk und richtete alternativ zur Harfe eine Klavierstimme ein, bevor es im Dezember 1943 mit Knabenchor und Harfe uraufgeführt wurde. Erst 1955 wurde der Komponist Julius Harrison’ mit einer Bearbeitung für gemischten Chor beauftragt.

Auf hoher See komponiert

A «Ceremony of Carols» komponierte Benjamin Britten 1942 an Bord eines schwedischen Handelsschiffes auf der unbequemen und wegen der deutschen U-Boote gefährlichen Überfahrt von Amerika nach Grossbritannien.

Begleitet wird der Chor von der jungen Harfenistin Stefania Rizzo, die auch als Solistin ihr Können beweisen wird. Dirigiert wird das Projekt von Hansruedi von Arx. (RR)

Aufführungsdaten:

1. Advent, 30.11.2014, 10.30 Uhr, St.-Martins-Kirche Olten

2. Advent, 7.12.2014, 11.30 Uhr, Schlosskirche Niedergösgen

3. Advent, 14.12.2014, 10.30 Uhr, katholische Kirche Hägendorf

Eintritt frei, Kollekte

Late Summer Sound

Grafik: Thomas Wyss

Konzert des Projektchors Olten am 7. September 2014 in der Schützi Olten. Band: Bernie, Cyrill & Stefan Müller

Oltner Tagblatt vom Dienstag, 9. September 2014:

Eingängige Popsongs in Chorversion

Olten Der Projektchor Olten begeisterte in der Schützi mit beschwingtem Late Summer Sound

VON PETER KAUFMANN

«Gut wieder hier zu sein, gut euch zu sehn»: Mit einem der schönsten Lieder des deutschen Altbarden Hannes Wader eröffnete der Projektchor Olten sein Spätsommerkonzert in der bis auf den letzten Platz besetzten Schützi. Seit mehr als einem Jahr betreut die junge und engagierte Musicaldarstellerin und Chorleiterin Michaela Gurten die Sängerinnen und Sänger. In den letzten sechs Monaten hat der Projektchor mehr als ein Dutzend Popsongs eingeübt und sie nun am frühen Sonntagabend öffentlich zum Besten gegeben, begleitet von der versiert und routiniert spielenden Familienband Müller mit Bernie am Elektropiano, Cyrill an der Gitarre und Sohn Stefan am Schlagzeug.

Lieber schnelle Rhythmen

Die Songs mit schnellen Rhythmen liegen dem Chor hörbar besser. Besonders deutlich wurde dies beispielsweise in John Fogertys Hit und Popklassiker «Proud Mary», das der Projektchor zuerst in der langsamen Version vortrug und dann zum schnellen Tempo wechselte, das wir von der wunderbaren Coverversion von Ike und Tina Turner im Ohr haben. Nicht minder überzeugend waren andere schnelle Titel wie etwa «Aquarius» und «Let the Sunshine In» aus dem Hippiemusical «Hair», der Abba-Ohrwurm «Super Trouper», der eingängige Song «Tage wie diese» von den Toten Hosen oder dann der unvergessene Beatles-Hit «Twist and Shout», der zum Schluss des 60-Minuten-Konzerts als mitreissende Zugabe nochmals erklang und damit die Standing Ovations des auch zuvor animiert mitgehenden Oltner Publikums verdankte.

Gute Stimmen

Obwohl sie bloss gut einen Drittel des sommerlich bunt gekleideten Chores ausmachten, dominierten die wohlklingenden Männerstimmen gelegentlich. In einigen der für Chor arrangierten Pophit und Oldies bekamen die Sänger sogar jeweils den Eröffnungspart zugewiesen, während die ebenfalls gut klingenden und stark besetzten Frauenstimmen erst später einsetzten. In den langsameren Balladen zeigten sich hie und da einige Schwächen in der Stimmführung, die aber durch die sichtbare Freude der Mitwirkenden über ihr Konzert aufgehoben wurden. Und keine Behauptung ohne Ausnahme: Der nachdenkliche Mundartsong «Scharlachrot» von Patent Ochsner und das ebenfalls philosophische Lied «Solang man Träume noch leben kann» von der Münchner Freiheit gelangen dem Projektchor dynamisch und interpretatorisch besonders gut.

Verschiedene Altersklassen

Im Chor sind die verschiedensten Altersklassen vertreten: Michaela Gurten verzichtet indessen konsequent darauf – wie es in vergleichbaren Laienchören meist üblich ist –, einzelne Stimmen herauszupflücken und diesen Interpreten solistische Aufgaben zu geben. Und nur im Beatles-Song wurde jeweils am Schluss dem Publikum zugewinkt, sonst waren durchwegs grosse Gesten oder Showeinlagen verpönt – die packende Musik der Oldies und Evergreens sollte für sich sprechen.

«Gute Nacht Freunde»

Und das taten sie. So etwa auch beim Schlusssong des Konzertes, einem Lied von Reinhard Mey, das dieser einst, als man noch in den Lokalen rauchen durfte, unter einem Pseudonym für eine deutsche Ausscheidung zum Eurovision Song Contest geschrieben hatte: «Gute Nacht,Freunde» mit den für den Projektchor leicht abgeänderten Zeilen: «… es ist Zeit für uns zu gehn. Was wir noch zu sagen hätten, dauert ein, zwei Zigaretten und ein letztes Glas im Stehn.»

Missa Gaia

Mit Paul Winters «Missa Gaia» (griech. Gaia: Mutter Erde) wagt sich der Chor erneut an die Texte der Liturgie, interpretiert mit moderner Musik. Paul Winter hatte die Musik für die Cathedral of St. John the Divine in New York komponiert und 1981 dort uraufgeführt. Dabei hat er sich von der Kraft der Natur und deren natürlichen Melodien und Klängen inspirieren lassen. So kann man neben den Instrumenten, Chorgesängen und Solostimmen auch Tierstimmen zum Beispiel vom Wolf oder dem Wal hören. Die Darbietung wird zusätzlich von einer Videoprojektion begleitet. An insgesamt vier Vorstellungen in drei verschiedenen Kirchen wird die Missa Gaia im Frühjahr 2013 aufgeführt. Der ProjektChor Olten kann wiederum auf die tatkräftige Unterstützung des MusicalChors der Kantonsschule Olten und einer 9-köpfigen Band zählen. Diese Fusion hatte sich bereits bei der GospelNight 2011 bestens bewährt. (Kirche heute 16. Februar 2013)

Daten Konzerte

Friedenskirche Olten: Samstag, 9. März 2013, Türöffnung 19.00 h, Konzertbeginn 20.00 h Sonntag, 10. März 2013, Türöffnung 17.30 h, Konzertbeginn 18.30 h

Konzert Stadtkirche Zofingen: Freitag, 15. März 2013, Türöffnung 19.00 h, Konzertbeginn 20.00 hKonzert Katholische Kirche Oberbuchsiten: Samstag, 16. März 2013, Türöffnung 19.00 h, Konzertbeginn 20.00 h

Grafik: Thomas Wyss

To my Father’s House Musical Chor Olten mit Richard Broadnax

Grafik: Thomas Wyss

Nach seinen äussserst erfolgreichen 11 Hairspray-Vorstellungen rundet der Musical Chor der Kantonsschule Olten sein Jubiläumsjahr mit zwei attraktiven Gospelkonzerten ab. Zusammen mit dem Projektchor Olten, der «You-can’t-stop-the-Beat!»-Band und Richard Broadnax als special guest präsentiert der Chor unter der Leitung von Ueli Trautweiler am 11. und 12. November 2011 in der Friedenskirche Olten mitreissende Gospelmusik. Es gelangen selten gehörte Kompositionen von Niko Schlenker (D), Edwin Hawkins, Kirk Franklin u.a. zur Aufführung. (http://www.klicket.ch)

Hineinhören

Missa in Jazz

Grafik: Thomas Wyss

Weiterer Meilenstein für den ProjektChor Olten: «Missa in Jazz» in der Friedenskirche

Am 24. und 25. April 2010 bringt der ProjektChor Olten, die «Missa in Jazz», ein Werk für Gemischten Chor, Saxophon, Schlagzeug und Orgel, in der Friedenskirche Olten zusammen mit einem Tanzensemble zur Aufführung. Chor, Tänzerinnen und Musiker haben sich seit gut anderthalb Jahren seriös und mit grossem zeitlichem Engagement darauf vorbereitet, und man darf gespannt sein, wie das neue Projekt beim Publikum ankommen wird.

Die «Missa in Jazz» von Peter Schindler (* 1960) entstand 2001 und wurde am 31. Juli 2001 in Le Kleebach/Elsass uraufgeführt. Sie basiert auf den fünf feststehenden Ordinariumsteilen der katholischen Liturgie(Kyrie, Gloria, Credo, Sanctus/Benedictus und Agnus Dei). Diese im Frühchristentum entstandenen Texte dienten den Komponisten aller Zeiten als Vorlage für ihre Musik. In diese Entwicklung reiht sich auch die Missa in Jazz ein, ein spannendes Kaleidoskop unterschiedlichster Emotionen – vom mitreissenden, temporeichen Chorgesang in hellen, klaren Passagen bis hin zu dunklen, getragenen Momenten, die von der Orgel und teilweise improvisierendem Saxophon beherrscht und immer wieder von aufwühlenden Rhythmen abgelöst werden. Fugierte, spätromantische, aber auch harmonisch ungemein moderne Klangbilder und Jazzmodi fügen sich zu einer sehr anregenden Synthese zusammen. Mit mittlerweile über einhundert Aufführungen von namhaften Chören aller Altersstufen hat die «Missa in Jazz» im In- und Ausland ihren Platz unter den unorthodoxen Neuvertonungen des lateinischen Messtextes gefunden.

ProjektChor Olten

Der rund 70 Mitglieder zählende ProjektChor Olten wurde im April 2002 gegründet und bereitet sich gezielt auf Konzerte und Aufführungen vor. Seit Beginn steht der Chor unter der musikalischen Leitung von Ueli Trautweiler. Zu den mittlerweile aufgeführten grösseren Werke zählen die «Missa Criolla» von Ariel Ramirez (2004) sowie die Gospelmesse«Kyrie» von Stefan Zebe (2006). Anlässlich der Konzerte unter dem Titel «All That Jazz!» (2007) wurden zusammen mit der Small BigBand «Unit 7» aus Reinach/AG nach eigens dafür geschriebenen Arrangements Stücke aus dem Jazz- und Latin-Bereich vor zahlreich erschienenem Publikum präsentiert. Als einer der Höhepunkte in der Chorgeschichte darf sicher die Teilnahme am Wettbewerb «Jodel plus» im Rahmen des eidgenössischen Jodlerfestes 2008 im KKL in Luzern bezeichnet werden – ein Indiz für dieQualität des Chores sowie die Flexibilität und Offenheit der Sängerinnen und Sänger. Die «Missa in Jazz» steht für einen weiteren Meilenstein im musikalischen Wirken des Chores. Das im Stuttgarter Carus-Verlag erschienene anspruchsvolle Werk fordert von den Mitgliedern höchste Konzentration und Aufmerksamkeit, ohne dass dabei die Freude am Gesang zu kurz kommen darf. Die Kombination mit einem Tanzensemble, welches einige Ausschnitte der Messe choreografisch umsetzt, ergänzt Chor und Musiker zu einem bemerkenswerten Gesamtkunstwerk. Tatsch

Mitwirkende

  • ProjektChor Olten
  • Heinz Fischer (Saxophone und Flügelhorn), Thomas Pieper (Orgel), Rolf Richner (Percussion)
  • Tanzensemble aus dem «Tanz und Bewegungsraum Olten»: Carmen Ackermann, Sandra Baur, Elsbeth Hasler, Melanie Hodel, Lea Kissling, Anja Egger, Sabine Eleganti, Janine Gfeller, Judith Müller, Grazia Renggli, Fabienne Schumacher, Renate Sommer, Sonja Sorta, Andra Trachsel, Vera Wahl.
  • Marianne Trachsel, Choreografie und Einstudierung
  • Ueli Trautweiler, Gesamtleitung